Der Tagesspiegel über die Wahl Gang

Die Stimmen von morgen

144.000 Berliner dürfen an diesem Sonntag zum ersten Mal an die Urnen. Wie Berliner Direktkandidaten bei Jugendlichen für ihre Politik werben.

Junge Stimmen waren gefragt in diesem Bundestagswahlkampf – ob bei der Wahl der Bildungsinitiative „U 18“ oder der Juniorwahl. An Schulen war die „Wahlgang“ unterwegs, um bei künftigen Wählern das Interesse für politische Themen zu wecken. Bei den Bundestagswahlen am 27. September gibt es in diesem Jahr deutschlandweit 3,5 Millionen Erstwähler, 144 000 junge Berliner wählen zum ersten Mal im Bund . Wie werben Berliner Direktkandidaten um junge Stimmen? Gibt es sie überhaupt – „die“ Jugend? Welcher Politikertypus kann bei ihr punkten? Szenen aus dem Kampf um die jungen Wähler in Berlin.

RP Online über die Wahl Gang in Wesel

Schüler löchern die Kandidaten

Mehr Pep als im TV-Spitzenduell: Gymnasiasten diskutieren in der KDG-Aula munter mit den Bewerbern um die Bundestagssitze. Bildung, Steuern, Wirtschaft und Koalitionsaussagen standen dabei im Mittelpunkt.
Nach Podiumsdiskussionen wird gern nach einem Sieger gefragt. Der hieß gestern in der Aula des KDG eindeutig Demokratie. Denn gut 300 konzentrierte Oberstufen-Schüler des gastgebenden Konrad-Duden- und des Andreas-Vesalius-Gymnasiums nahmen bei der “Wahlgang ‘09″-Aktion die Kandidaten unter die Lupe.

Westeutsche Zeitung Online über die Wahl Gang on tour

Podiumsdiskussion: Schüler löchern die Kandidaten für Berlin

Von wegen „die Jugend von heute“: 90 Minuten lang hörten die Oberstufenschüler der Gesamtschule Rheydt-Müllfort gebannt zu, was die Bundestagskandidaten der fünf großen Parteien zu sagen hatten, die auf dem Podium im Forum ihrer Schule diskutierten.

Schwäbische Zeitung Online über die Euro Wahl Gang

Schüler beeindrucken Politiker mit Fachwissen

Die Oberstufenschüler der Matthias-Erzberger-Schule haben nun eine ganz besondere Politikstunde erlebt. Sie diskutierten mit Europapolitikern aller Fraktionen. Diese Veranstaltung im Rahmen der “Euro Wahl Gang 2009 - wir sind wählerisch!” hat die Berliner “Politikfabrik” organisiert - eine studentische Initiative, die mit Unterstützung der Bundeszentrale für politische Bildung mit dieser Diskussionsreihe durch Deutschland reist. Durch die Diskussionsrunden sollen besonders die Erstwähler den Gang an die Urne am 7. Juni finden.

Der Tagesspiegel zur Euro Wahl Gang

Wie Schüler mit der Europawahl umgehen

„Erste Frage“, ruft der Moderator Süha Gürkule ins Publikum: „Wer von euch weiß, auf welchem Sender Germanys Next Topmodel läuft?“ Rund 200 Schüler jubeln und recken in der Aula des Steglitzer Oberstufenzentrums (OSZ) für Bürowirtschaft und Verwaltung ein grünes Kärtchen in die Luft. Jeder weiß es, heißt das. Nächste Frage: „Wer von euch geht am 7. Juni zur Europawahl?“ Diesmal halten sich die Meldungen in Grenzen.

Die Märkische Allgemeine über die Euro Wahl Gang

Politiker diskutierten mit Schülern, was Europapolitik bewegen kann

Jetzt können die Gurken wieder wachsen, wie sie wollen. Eine der abstrusesten Lebensmittelregularien der Europäischen Union, die inzwischen gefallen ist, war gestern natürlich auch Thema bei einer Diskussion von Oranienburger Schülern mit Europa-Politikern.

Doch die krummen Gurken spielten nur am Rande eine Rolle in der Debatte der Louise-Henriette-Gymnasiasten. Sie hatten viele Fragen an die geladenen vier Vertreter unterschiedlicher Parteien. Auf Initiative der Berliner „Politikfabrik“ waren sie von den Schülern eingeladen worden.

Hamburger Abendblatt über die Euro Wahl Gang

Schüler hinterfragen Europapolitik

Keine leichte Aufgabe für Arik Willner (SPD), Florian Drebber (CDU), Manuel Sarrazin (GAL), Najib Karim (FDP) und Bernhard Müller (Die Linke).

Die Fragen der Schüler des Christianeums in Othmarschen, die gestern während einer Podiumsdiskussion zur Europawahl gestellt wurden, brachten die Politiker teilweise ganz schön ins Schwitzen. Von Politikverdrossenheit oder Wahlmüdigkeit der Jugendlichen war nicht viel zu merken.

Neue Ruhr Zeitung zur Euro Wahl Gang in Moers

Wäre dieses Abstimmungsergebnis in der Geschwister-Scholl-Gesamtschule repräsentativ für die Europawahl am 7. Juni, die Kandidaten für das Parlament in Brüssel könnten mit der Beteiligung der Bundesbürger ziemlich zufrieden sein.

Immerhin 67 mögliche Erstwähler kündigen mit Strichen an, von ihrem neuen Recht Gebrauch machen zu wollen. Doch 56 weitere signalisieren, auf ein Votum zu verzichten. Während 106 der Schüler die Europawahl für wichtig halten, glauben nur 71, dass das Wirken des EU-Parlaments Einfluss auf ihren Alltag habe.

Politik.de zum kick-off der Euro Wahl Gang

Europas Jungwähler sind „wählerisch“

Webkampagne, Werbespot und Schultour der Euro Wahl Gang sollen Erst- und Jungewähler mobilisieren.

80 Städte, 15 Tage, 5 Teams: Die Euro Wahl Gang startete gestern Abend unter dem Motto „Wir sind wählerisch“ ihr Mammut-Programm zur Europawahl mit einer Podiumsdiskussion im Europäischen Haus in Berlin. Während der Auftaktveranstaltung diskutierten 200 europabegeisterte Jugendliche mit EU-Spitzenkandidaten der deutschen Parteien, unter anderem mit Parlamentspräsident Hans-Gert Pöttering (CDU/EVP-ED). Die lebhafte Auseinandersetzung über Themen wie dem möglichen EU-Beitritt der Türkei, den Einfluss des Parlaments auf die deutsche Gesetzgebung und europäische Antworten auf den Klimawandel soll ihre Fortsetzung an insgesamt 80 deutschen Schulen finden.

Ein Rückblick auf die WAHLGANG ’09

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Die Bürger haben gewählt - und mancher Erstwähler vielleicht auch gerade deshalb, weil er von der WAHLGANG ‘09 erreicht wurde.

Immerhin gut 6.000 Schüler und Auszubildende, sowie teilweise deren Freunde und Bekannte, wurden mit Podiumsdiskussionen und anderen Veranstaltungen über Kandidaten, Konzepte und die Wahl als solche informiert. Dezentral von Wahlgangstern an den Schulen organisiert, wurden sie darin logistisch unterstützt von der bereit zum dritten Mal durchgeführten WAHLGANG ‘09. Kontakte mit Politikern, Infomaterial und ein großer Workshop, auf dem Fertigkeiten zur Planung und Durchführung verschiedener Veranstaltungsformate vermittelt und trainiert wurden, galt es zu organisieren. Noch während der „Euro Wahl Gang” kamen die Planungen in Gang, es wurde mit der Akquise von Sponsoren wie der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der BPB (Bundeszentrale für politische Bildung) und dem Sammeln von Projektpartnern begonnen. Ein gemischtes Team aus Studenten aller Fachrichtungen wurde angeworben. Als nächsten Schritt galt es, die Schüler und Auszubildenden als entscheidendes Scharnier zwischen Kampagne und Erstwählern als Wahlgangster zu bestimmen. Anfang September startete die Kampagne mit der Internetseite (www.wahlgang.de), dem Workshop und dem Beginn der deutschlandweiten Schultour. Drei Regionalteams besuchten im Rahmen der Tour 40 Schulen und dokumentierten die Veranstaltungen in einem Blog auf der Homepage.

Unter einer ganzen Handvoll Prominenten, welche die WAHLGANG ‘09 mit Aufrufen unterstützten, fand sich als Schirmherrin des Projekts Sandra Maischberger bereit dem Projekt ihren Segen zu geben.

Eine die Kampagne begleitende Evaluation zeigte, dass nicht nur die Wahlgangster, sondern auch die Adressaten, nämlich die Jung- und Erstwähler, die Kampagne und die Veranstaltungen ausgesprochen gut bewerteten. Das Projekt hat seine gesteckten Ziele erreicht.

Fotos, Blogs und weitere Informationen rund um die WAHLGANG ‘09 sind auf der Internetseite www.wahlgang.de zu sehen und hören.